EBA Pillar 3 ESG verlangt ab Ende 2027 belastbare Klimadaten aus dem Kreditportfolio, auch von kleinen und nicht komplexen Instituten. Die Daten dafür liegen bei Ihren Kreditnehmern. Levve erhebt sie dort, geführt und prüffähig.
Final seit Juni 2026. Ab dem 31.12.2027 müssen erstmals auch kleine und nicht börsennotierte Institute quantitativ offenlegen: Transitionsplanung, physische Risiken im Portfolio, Engagement in CO₂-intensiven Sektoren.
Anwendbar seit dem 11.01.2026, für kleine Institute ab dem 11.01.2027. Verlangt werden Standortdaten mit Gefahrenexposition, Scope-1-bis-3-Daten und Transitionspläne der Kreditnehmer, im Kreditprozess selbst.
Externe Klimarisiko-Scores rechnen auf Länder- und Branchenproxys: Sie schätzen ein Unternehmen aus Durchschnittswerten seines Landes und seiner Branche, weil niemand mit dem Portfoliounternehmen spricht. Für die Offenlegung ist das dünn, für die Kreditentscheidung unbrauchbar.
Sie laden ausgewählte Portfoliounternehmen auf die Plattform ein oder verankern die Analyse im Kreditprozess. Onboarding und Begleitung der Unternehmen übernimmt Levve.
Jedes Unternehmen durchläuft die geführte Erfassung: reale Standorte, reale Verbräuche, reale Maßnahmenplanung. Ohne Klimaexperten auf Unternehmensseite, mit voller Datenhoheit des Unternehmens.
Physische und transitorische Risiken je Engagement, Emissionsdaten PCAF-fähig attribuiert, deterministisch berechnet und bis zur Quelle dokumentiert. Bereit für Offenlegung, Aufsicht und Kreditentscheidung.
Methodische Grundlage: CLIMADA mit Schadensfunktionen aus IPCC AR6 und JRC, NGFS-Szenarien (Phase V), Framework-Mapping über TCFD, ESRS E1, IFRS S2 und PCAF v3.
Levve führt derzeit einen aktiven Pilot mit einer europäischen Entwicklungsbank durch: eine Portfolioanalyse mit PCAF-Attributionslogik. Die Methodik wird dort validiert, wo die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit am höchsten sind: in der Entwicklungsfinanzierung.
Im Fachgespräch zeigen wir die Methodik an einem anonymisierten Beispiel und klären, welche Portfoliosegmente sich für einen Pilot eignen. Antwort innerhalb eines Werktags.
Die im Juni 2026 finalisierten Offenlegungsstandards gelten ab dem 31.12.2027 erstmals auch für kleine und nicht komplexe Institute. Das ist ein aufsichtsrechtlicher Begriff (englisch SNCI): gemeint sind Häuser mit einer Bilanzsumme von höchstens 5 Milliarden Euro, ohne nennenswertes Handelsbuch und ohne komplexes Derivategeschäft — auf viele Sparkassen, Genossenschaftsbanken und kleinere Privatbanken trifft das zu. Verlangt werden unter anderem quantitative Angaben zur Transitionsplanung, zu physischen Risiken im Kreditportfolio und zum Engagement in CO₂-intensiven Sektoren. Die Daten dafür liegen heute bei den Kreditnehmern, meist unerhoben.
Screenings auf Länder- und Branchenproxys schätzen, wie ein typisches Unternehmen der Branche am ungefähren Standort aussehen könnte. Levve erhebt die Daten direkt beim Portfoliounternehmen: reale Standorte, reale Verbräuche, reale Maßnahmen. Das Ergebnis ist je Kreditnehmer belastbar und PCAF-fähig aggregierbar.
Das Institut lädt seine Portfoliounternehmen ein oder verankert die Analyse im Kreditprozess. Die Unternehmen durchlaufen die geführte Erfassung selbst; Fachwissen wird dort nicht vorausgesetzt. Das Institut erhält die aggregierten, auswertbaren Ergebnisse, das Unternehmen behält die Hoheit über seine Daten.
Sie setzt eine klare Rechtsgrundlage und die Einwilligung des Unternehmens voraus, mit voller Datenhoheit beim Unternehmen. Genau so ist der Prozess gestaltet, und wir legen die vertragliche Ausgestaltung offen auf den Tisch, bevor ein Portfolio angebunden wird.
Die Risikoberechnung läuft deterministisch, ohne LLM-Inferenz, mit physikalischen Schadensfunktionen aus IPCC AR6 und JRC. Jede Zahl ist reproduzierbar und dokumentiert, das Framework-Mapping deckt TCFD, ESRS E1, IFRS S2 und PCAF v3 ab. Für Prüfungs- und Aufsichtsgespräche ist das der entscheidende Unterschied zu generativen Ansätzen.